Fertigstellung und Übergabe der Zollhochschule in Rostock
Die neue Zollhochschule des Bundes in Rostock-Lichtenhagen ist in beachtlicher Geschwindigkeit fertiggestellt und offiziell an die Staatliche Bau- und Liegenschaftsverwaltung Mecklenburg-Vorpommern Rostock sowie die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben übergeben worden. Auf rund 55.000 Quadratmetern Bruttogrundfläche ist ein neuer Hochschulstandort entstanden, der Lehre, Wohnen und gemeinschaftliche Nutzungen in einem modernen, zusammenhängenden Campus vereint.
Zum Ensemble gehören ein Lehrgebäude mit Hörsälen, Bibliothek, Mensa und Verwaltung sowie zwei siebengeschossige Wohngebäude mit insgesamt 624 studentischen Wohneinheiten. Ein öffentlich zugänglicher Campus-Park verbindet die Baukörper und öffnet das Areal in den Stadtteil. Mit über 1.000 vorgefertigten Modulen ist der Neubau der Zollhochschule das größte Holzmodulbauprojekt Europas und eines der komplexesten öffentlichen Projekte, die wir bislang realisiert haben.
PRIMUS developments GmbH verantwortete den Bau des Projekts gemeinsam mit Kaufmann Bausysteme als Totalübernehmer. Die Architektur und Planung stammen von Sauerbruch Hutton. Ausschlaggebend für den Projekterfolg war zudem die verlässliche Zusammenarbeit mit der Staatliche Bau- und Liegenschaftsverwaltung Mecklenburg-Vorpommern Rostock, der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) und der Generalzolldirektion (Der Zoll).
Besonders ist dieses Projekt nicht allein wegen seiner Größe. Auch in der Umsetzung stellte es hohe Anforderungen, bei denen architektonischer Anspruch und organisatorische Präzision eng ineinandergriffen. Die industrielle Vorfertigung in einer eigens für das Projekt in Rostock aufgebauten regionalen Modulproduktion stärkte die lokale Wertschöpfung, verkürzte Transportwege und leistete einen messbaren Beitrag zur CO₂-Reduktion. Begrünte Dachflächen, großflächige Photovoltaikanlagen und ein integriertes Regenwassermanagement ergänzen das Nachhaltigkeitskonzept.
Für PRIMUS developments GmbH zeigt dieses Projekt sehr deutlich, welches Potenzial die modulare Holzbauweise im öffentlichen Hochbau entfalten kann. Wir bedanken uns bei allen Beteiligten für das entgegengebrachte Vertrauen und die gute partnerschaftliche Zusammenarbeit. Wir freuen uns, mit der Zollhochschule einen Ort für Bildung geschaffen zu haben, der langfristig wirkt, hochwertigen Wohnraum für Studierende bietet und einen wichtigen städtebaulichen Impuls im Quartier setzt.








